Universitäts- und Hochschulkooperation
Ideenaustausch: Universitäts- und Hochschulkooperationen fördern den Dialog mit jungen Akademikern.
Qualifizierte Mitarbeiter zu finden, zu begeistern und zu binden ist eine wichtige Aufgabe für einen zukunftsorientierten Konzern. Zur Zeit arbeitet ThyssenKrupp deshalb besonders intensiv mit sieben Schwerpunktuniversitäten zusammen. Dazu zählen die RWTH Aachen, die TU Berlin, die Ruhr-Universität Bochum, die TU Dortmund, die TU Dresden, TU Freiberg und die TU Hamburg-Harburg. Der unmittelbare Austausch zwischen Lehre, Forschung und Praxis ist ThyssenKrupp so wichtig, dass als Schirmherren für die einzelnen Kooperationen jeweils Vorstände benannt worden sind. Ziel dieser Kooperationen ist ein verstärkter Austausch wissenschaftlicher Ergebnisse, aber auch andere gemeinsame Themen wie Weiterbildung und Lehre, internationale Zusammenarbeit und die Förderung qualifizierter Studierender. Die Aktivitäten in den einzelnen Hochschulen reichen von Stipendien und Preisen wie dem "ThyssenKrupp Student Award" bis hin zu Workshops, Exkursionen und gemeinsamen Projekten.
Darüber hinaus wird sich ThyssenKrupp aktiv bei der Umstellung der Studienabschlüsse auf Bachelor- und Masterstudiengänge einbringen und entsprechende Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen.
Zusammenarbeit gibt es auch im Ausland. Bei der Kooperation mit der Tongji-Universität in China geht es darum, die guten Beziehungen zur wirtschaftlich aufstrebenden Region Shanghai zu intensivieren, aber auch Kontakte zu Studenten zu knüpfen, um langfristig Führungskräfte für die eigenen Aktivitäten in China zu gewinnen. Im Rahmen dieser Kooperation unterstützt ThyssenKrupp AG gemeinsam mit anderen Unternehmen die Einrichtung eines Stiftungslehrstuhls Wirtschaftsrecht. Einen Stiftungslehrstuhl für Maschinenbau gibt es bereits seit 1998, ein Lehrstuhl für Controlling kam 2002 dazu.